Services Made in Austria: Nähe macht den Unterschied



Drei heimische Data Center, Multicloud, flexible Bezugsmodelle, ein breites Themenportfolio und gelebte Kundennähe. Daraus macht Axians ICT Austria ein topaktuelles Service-Paket.



Das letzte Jahr hat nicht alles komplett anders gemacht, aber vieles deutlicher.

Zum Beispiel, wie wichtig stabile Lieferketten und Ressourcen sind. Wie notwendig es ist, Dinge bei Bedarf sehr rasch neu und anders zu gestalten. Wie entscheidend das durchgängige Zusammenspiel verschiedener Bereiche ist – digital mit analog, Home Office mit Präsenzbetrieb, die eigenen Systeme mit Cloud Services. Und nicht zuletzt, wie entscheidend auch und gerade in Zeiten digitaler Herausforderungen ein Service Provider als Partner vor Ort sein kann.

All diese Erkenntnisse hatte Axians ICT Austria schon lange vor der Pandemie zu Eckpfeilern seiner Strategie gemacht. Um die neuen Herausforderungen der digitalen Ära für die Kunden und für sich selbst zu meistern. Jetzt hat sie der heimische Service Provider und -Integrator mit Sitz in Linz, Wien, Graz, Salzburg, Innsbruck und Dornbirn in einem neuen schlagkräftigen Service-Paket zusammengefasst, das auf die aktuellen Needs der Kunden zugeschnitten ist.


Das Thema Security nimmt darin einen zentralen Stellenwert ein – in Bereichen wie Security Health Check, Protected Identity sowie Security Information und Event Management, kurz SIEM. Auch dem kritischen Faktor Logistik wird Rechnung getragen – mit dem Business-App-Portal add Helix. Gleich eine ganze Reihe von Services soll über alle Branchen übergreifend die Basis für agile Geschäftsprozesse schaffen: Von Licencing as a Service über Managed IBM Power i und SAP©Application Management Service bis zu Backup as a Service. Und die Private-Cloud-Lösung vPack, Microsoft 365 und HCL Digital Solutions unterstützen die ersten Schritte, das Daily Business und die Zusammenarbeit in der Cloud.


Digitale Abläufe und Tools wurden von Zukunftsprojekten zu brandaktuellen Musts


Der Titel des Pakets ist Programm: Services Made in Austria. Das bedeutet strikte gesetzliche Rahmenbedingungen, etwa in Sachen Datenschutz, genauso wie kurze Wege, in anderen Worten: Ressourcen, Ansprechpartner und Know-how vor Ort. Weil jetzt dafür bei den heimischen Kunden nicht nur der Bedarf enorm gewachsen ist, sondern auch das Bewusstsein.


„Viele Unternehmen waren im letzten Jahr erstmals gezwungen, sich intensiv mit digitalen Prozessen und Cloud-Services auseinander-zusetzen, und zwar nicht in Zukunftsplanungen, sondern im Hier und Jetzt.“

sagt Andreas Weigl. „Neue digitale Kanäle und Abläufe mussten quasi über Nacht geschaffen werden. In manchen Branchen wurden Geschäftsmodelle auf den Kopf gestellt, zum Beispiel im Handel mit dem Boom von Online Shopping, Omnichannel und Click & Collect. Bei vielen Händlern ist das Online-Geschäft bislang eher als zusätzlicher Kanal betrieben worden. Jetzt ist es jedoch ganz plötzlich für viele lebensnotwendig geworden.“


Als Folge sieht der Sales Director von Axians ICT Austria heute ein neues Bewusstsein in Sachen Digitalisierung quer über fast alle Branchen.

Das tut auch Johannes Jammerbund. Er ist beim Service Provider für den Vertrieb für die Region Ost – Wien, Niederösterreich, Burgenland, Steiermark und Kärnten – verantwortlich. Für ihn liefert Remote Work den stärksten Impuls für das Umdenken: „Um das Arbeiten von daheim zu ermöglichen, wurden praktisch von einem Tag auf den anderen neue Tools eingesetzt, die sich ausschließlich in der Cloud bewegen. Und die Geschäftsführungen haben gesehen, dass es funktioniert, dass Genehmigungsprozesse rein elektronisch aus der Distanz viel rascher ablaufen als früher, als alle im selben Gebäude saßen. Und dass man via Teams oder Webex vernünftig Meetings abhalten kann.“


Digitalisierung per se ist spätestens jetzt zwangsläufig zum Must geworden. Auch wenn ihre Ausprägung je nach Branche und Unternehmen noch immer recht unterschiedlich sein kann. Umso mehr wurden und werden auch Flexibilität und Agilität zu Musts. Bei Axians gehören die schon seit ein paar Jahren zur DNA. Sowohl on premise, im Rechenzentrum des Kunden, oder aus einem der drei eigenen Data Center bietet man Lösungen, Infrastruktur-Ressourcen und Managed Services in variablen Bezugsmodellen.


Jammerbund ist sich sicher, dass dieses Konzept auch ohne Pandemie einer der Game Changer für die digitale Zukunft ist:

„Wenn man Neuland betritt, dann geht das nicht mit Projektdenken nach altem Muster. Da muss man schnelle erste Schritte setzen. So wie es jetzt notwendig war, und es künftig laufend sein wird.

Weil man aufgrund von wirtschaftlichen oder sonstigen Rahmenbedingungen Leistungen, Ressourcen und Kosten runterfahren muss. Oder vielleicht rasch hochfahren muss, weil ein neues Geschäftsmodell boomt. Das aber vielleicht nur temporär. Und diese Beweglichkeit zu ermöglichen, ist eine zentrale Idee hinter unseren Services Made in Austria.“



Flexibilität als Trumpf – in der Krise und noch mehr in der digitalen Zukunft


Sein Kollege Bernhard Leitner sieht es ähnlich: „Den Trend, beispielsweise Infrastruktur nicht mehr zu kaufen, sondern eben als Service zu beziehen, haben wir schon seit Jahren zu einem zentralen Element unseres Service-Portfolios gemacht. Jetzt ist durch die Pandemie-Situation dieser Trend weiter extrem beschleunigt worden.“ Der Vertriebsleiter der Region West – Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg – bei Axians ICT Austria sieht da auch den Konnex zu einem anderen wichtigen Kernthema – zur Sicherheit. „Wie wichtig auch hier Variabilität ist, hat sich im letzten Jahr ebenfalls gezeigt. Und zwar vor allem, wenn es darum geht, welche Services ein Unternehmen sehr schnell aus der Cloud beziehen kann und vielleicht auch muss. Und welche Kernprozesse und welche Daten man im eigenen Rechenzentrum oder auch in einem unserer österreichischen Data Center behalten sollte.“


Diese Variabilität kann man den Kunden heute als starken Hebel bieten, weil man sich selbst gleichermaßen ambitioniert wie eindrucksvoll transformiert hat. Rund um die eigenentwickelte Plattform CUBID ­hat man sich als Multicloud Service Provider aufgestellt, der Private Clouds genauso wie die Hyper Scalers von Google und Amazon bis Azure und IBM Cloud integrieren und mit vielfältigsten Managed Services kombinieren kann. Man hat die neu interpretierte Rolle des Service Managers geschaffen, der als dauerhafter Partner für die jeweiligen Kunden agiert, und zwar nicht um technische Verfügbarkeitszahlen zu liefern, sondern um deren Geschäftsprozesse aktiv zu unterstützen. Man hat zugleich ein umfassendes Dienstleistungsportfolio etabliert, um die jeweilige Cloud Journey der Kunden auf ihre individuelle Situation auszurichten. Und damit hat man nicht nur die Basis für ein durchgängiges, integratives Service Management der nächsten Generation geschaffen, sondern eben auch für Services Made in Austria.


Denn so sehr die Pandemie das enorme Potenzial von Webservices aus der Cloud deutlich gemacht hat – sie hat auch ihre Grenzen aufgezeigt. Dann etwa, wenn die Kapazitäten nicht ausreichend waren, und wenn man sich als österreichischer Kunde in der Abhängigkeit eines globalen Players nicht optimal aufgehoben fühlte. Der Wunsch, einen echten Partner statt eines Suppliers vor Ort zu haben, wurde da häufig zum Need und manchmal zur Pain. Und wenn solch ein Partner vorhanden war, oft zum entscheidenden Trumpf. Umso mehr, wenn dieser Partner dazu noch die Ressourcen und das Know-how hat, zuverlässige Services auch aus der Cloud zu bieten.


Nähe macht gerade in digitalen Szenarien den Unterschied aus


„Gerade wenn etwas sehr schnell gehen muss, hat sich das gezeigt“, konstatiert Leitner. „Etwa als etliche Mitarbeiter ins Home Office wechselten und dafür beispielsweise VPN-Lösungen geschaffen werden mussten. Das Remote Arbeiten verändert den Arbeitsplatz aus Sicht der IT komplett. Das reicht von der Lizenzverwaltung über die Endpoints bis hin zur gesamten Verwaltung der Hardware.“

Und dann wird die Nähe zum Kunden nicht nur eine Frage der geografischen Entfernung:

„Wenn man die Kunden, ihr Business und ihre Anforderungen sehr gut kennt, dann denkt man an vielfältige Dinge, die über herkömmlichen Support weit hinausgehen.

Das beginnt zum Beispiel damit, binnen kürzester Zeit Teams- und Webex-Schulungen durchzuführen, oder aufzuzeigen, welche Konsequenzen das hat, wenn plötzlich ein Vielfaches an Mitarbeitern von daheim aus auf die Firmensysteme zugreifen – für die Firewalls genauso wie für die Lizenzierungen. Oder auch manchmal, um klarzumachen, wo Schnellschüsse keinen Sinn machen. Da ist wirklich die Rolle des Partners gefragt … und seine Beratung genauso wie tatkräftige Unterstützung.“


Genau das liefert auch das „Made in Austria“ im neuen Paket – in Kombination mit den flexibel und kundenorientiert angelegten Services. Denn mit einem digitalen Produkt alleine ist es nicht getan. Das sieht übrigens auch der Mutterkonzern, die französische Vinci-Gruppe, so. „Think global, act local“ ist da nicht nur ein Motto, das gut klingt, sondern gelebte Praxis. Die lokalen Töchter agieren extrem autonom … weil sie die Anforderungen ihres Marktes und ihrer Kunden am besten kennen müssen.


Für Andreas Weigl wird jetzt die enge und oft auch langjährige Relationship, die man zu vielen Kunden aufgebaut hat, zum unschätzbaren Wert: „Man lernt die Ansprechpartner, die Needs und wie das Unternehmen und sein Business ticken, schon sehr genau kennen.

Dementsprechend individuell und zielgerichtet kann man auch mit Services unterstützen, wenn man weiß: Was sind die am besten geeigneten Systeme, Bezugs- und Servicemodelle für die Landschaft und die Anforderungen eines bestimmten Kunden? Und natürlich entsteht auch sehr viel Vertrauen.“

Neue Partnerschaften und Kooperationen lösen alte Supplier-Modelle ab


Und dieses Vertrauen eröffnet auch neue Wege. Immer öfter entwickelt man gemeinsam mit Kunden konkrete Lösungen. So sind auch viele der Services Made in Austria in Co-Creation entstanden … und dann adaptiert worden, um sie für möglichst viele Unternehmen branchenunabhängig nutzbar zu machen. Dass solch eine Form der Zusammenarbeit und Partnerschaft, jenseits von klassischen, oft taktisch angelegten, Kunden-Lieferanten-Beziehungen, künftig immer entscheidender sein wird, steht für Weigl fest: „Hier hat auch das letzte Jahr gezeigt, wie wichtig und hilfreich es ist, Erfahrungen zu teilen, um neue Herausforderungen zu meistern. Und das gilt für die digitale Zukunft genauso.“


Gerade für das Meistern dieser neuen Herausforderungen ist allerdings auch eine immer breitere und zugleich immer tiefer gehende Expertise nötig. Auch die hat man bei Axians ICT Austria sehr gezielt über die letzten Jahre hinweg ausgebaut – ausgehend von Kernthemen wie Infrastruktur, Security und SAP bis zu Industrie 4.0 und Data Analytics.

Eine Palette an Themen und Kompetenzen, die beste Voraussetzungen schafft, um daraus ein übergreifendes Paket an Services Made in Austria zu generieren, ist Andreas Weigl überzeugt:

„Alle reden von hybriden Modellen. Damit die funktionieren, reicht es aber nicht, einfach verschiedene Teile zusammenzustückeln, analog mit digital oder Cloud mit dem eigenen Data Center. Sie müssen auch reibungslos zusammenspielen.

Diese Integration einer wachsenden Themenbreite mit der nötigen technischen Tiefe ist eine der ganz großen Herausforderungen. Und genau dafür haben wir uns und unsere Services aufgestellt.“




Von Uwe Fischer; Fotos: Microsoft Teams



Mehr Infos zu Services Made in Austria von Axians ICT Austria ...


https://www.axians.at/unser-portfolio/services-made-in-austria/