Data-Hub-Ökosystem: Daten dort nutzen, wo sie liegen


Daten in Mehrwert zu verwandeln, wird zum absoluten Erfolgsfaktor. Das Wiener Start-up nexyo macht das mit einer Datenökosystem-Lösung und innovativer Technologie bestechend einfach.


Daten sind die neue Währung des 21. Jahrhunderts. Das Schmiermittel im Erfolgsmotor. Der größte Wert, über den ein Unternehmen – neben den MitarbeiterInnen – verfügt ... oder verfügen könnte. Kaum jemand würde dem nicht zustimmen.

Aber wie viele Unternehmen setzen diese Erkenntnis schon aktiv um? Wie viele verwandeln ihre Daten in echten Mehrwert, in einen Wettbewerbsvorteil, zum Beispiel in bessere oder neue Kundenservices? Zumeist hakt es da schon ganz am Anfang. Am Überblick, am Wissen, über welche Werte man da eigentlich verfügt. Und dann am Konsolidieren. Und daran, diese Werte übergreifend verfügbar und nutzbar zu machen.




Grundsätzlich gibt es drei Szenarien:


Die Unternehmen und Organisationen, die erkannt haben, dass die digitale Transformation – in welcher Intensität auch immer – data driven ist. Und die sich in einer neuen Qualität mit Datenmanagement befassen, um ihre Prozesse zu optimieren und vielleicht neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen.


Solche, für die Collaboration mit anderen Stakeholdern, etwa in der Produktentwicklung und Forschung, entscheidend ist – und damit auch Data Pooling: Daten zu teilen, zu verbinden und gemeinsam damit zu arbeiten.


Und solche, die in der Einbindung in neue Daten-Ökosysteme die Möglichkeit für neue Business- und Servicemodelle sehen. Micro-Services-Versicherungen, durchgängige Mobilitätsketten oder digitale Services im Health Bereich sind da nur die bekanntesten Beispiele.


Diese Szenarien gelten unabhängig von Branchen, Größen und Strukturen. Nicht nur in Konzernen fehlt es häufig an durchgängiger Transparenz über das eigene „Datenkapital“ quer durch alle Business Units. Auch im Mittelstand sind die Daten oft historisch und oft auch personengetrieben gewachsen und haben sich zu Silos entwickelt.

Data Governance, Data Management, Data Integration und Data Sharing zählen heute für alle zu den ganz großen Herausforderungen.



Metadatenkatalog und Knowledge Graph machen dezentrale Strukturen nutzbar

Das junge Wiener Startup nexyo fokussiert sich auf data driven Business Development und bietet mit dem nexyo DataHub eine bestechend einfache Antwort auf diese Herausforderungen: Die heißt: Die Daten dort belassen, wo sie liegen. Mit einem virtuellen Überblick über die dezentralen Strukturen. Und mit Datenmanagement jedes individuellen Datensatzes. Weil die Erfolgsformel für IT-Landschaften „Konsolidieren, harmonisieren, zentralisieren“ beim Thema Data Driven an Grenzen stößt ... und oft schon den Start einer Datenmanagement-Initiative zur komplexen Hürde macht.


Die nexyo-SpezialistInnen setzen deshalb auf ein Data-Mesh-Konzept. Und liegen damit international im Trend. Während hierzulande Datensilos aufgebrochen werden sollen, um die Daten in zentrale – und entsprechend große und tiefe – Data Lakes oder Data Warehouses zu packen, erfreuen sich die Silos beispielsweise in den USA gerade wieder stark wachsender Beliebtheit. Vorausgesetzt natürlich, sie sind nicht isoliert, sondern miteinander verbunden. Und genau das schafft der nexyo DataHub, indem er eine virtuelle Klammer über die verteilten Daten spannt. Und sie so agilisiert, das heißt transparent und vor allem verfügbar macht. In Form eines kaskadierten Metadatenkatalogs und eines Knowledge Graphs, die den Überblick liefern, wo welche Daten liegen, und wer dafür zuständig ist.


Data Management, Data Integration und Data Contracting in einer Lösung

Über diesen virtuellen Datenknotenpunkt werden die Daten – über generalisierte API und standardisierte Schnittstellen – ausgetauscht und verknüpft. Durch Synchronisation mit anderen Hubs lassen sich Data Spaces und Data Circles bilden – jeder individuell steuerbar. Smart Contracts, die in solch einem Netzwerk abgebildet werden, regeln die Freigabe und den effizienten und transparenten Datenaustausch über definierbare Bedingungen. Metadatenkatalog und Knowledge Graph fungieren als zentrales Steuerungs- und Managementelement, in denen über Rollen und Nutzungsrechte ebenfalls individuell festgelegt wird, wer in einem Hub und in einem Datenkreis welchen Zugriff und Einfluss auf die Daten hat. Damit sind Data Management, Data Integration und Data Contracting in einer Lösung vereint.


Skalierbare Technologie, auf europäische Standards ausgerichtet

Damit das möglich ist, baut der nexyo DataHub auf unterschiedliche moderne Technologie-Stacks auf, wie beispielsweise auf Containerisierung, etwa in Form des Open-Source-Systems Kubernetes. Die Intelligenz des nexyo DataHub steckt allerdings vor allem in einer hochmodularen Systemarchitektur, die diese technologischen Bausteine zusammenführt und mit bestehenden Systemen verknüpft und orchestriert.


Dadurch, dass die vorhandenen Strukturen nicht verändert und die Daten nicht verschnitten, repliziert oder transferiert werden, sondern dort, wo sie liegen, belassen, abgebildet und integriert werden, funktioniert die Lösung gleichermaßen einfach wie skalierbar. Für den Datenaustausch in multipolaren Ökosystemen genauso wie für ein mittelständisches Unternehmen, das mit einem ersten Schritt die Optimierung des eigenen Data Managements startet. Und das dann sehr einfach next Steps setzen kann, um noch mehr Daten noch vielfältiger zu nutzen … auch auf internationaler Ebene. Der nexyo DataHub ist nämlich den europäischen Systemen, Regelwerken und standardisierten Schnittstellen IDSA und Gaia-X konform angelegt.